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«Aber am Morgen kommt doch die Putztruppe, die das einsammelt» – Wie Zürichs Seepromenade Nacht für Nacht zugemüllt wird

Wird das Littering-Problem auf der sommerlichen Partymeile jemals zu lösen sein?

Eleni Moschos Bild auf Instagram führte zu viel Empörung letztes Jahr. Bild: Instagram

Sie haben es zumindest versucht. Vier gutgelaunte Jungs Anfang zwanzig sitzen an einem lauen Sommerabend am Utoquai. Harten Alkohol gibt es direkt ab der Flasche. Trinken, lachen, tanzen, Arm in Arm. Es ist Freitag kurz vor 22 Uhr, die Nacht ist noch jung – die Party erst recht, sie geht woanders weiter.

Die jungen Männer packen zusammen und gehen. Zurück bleiben mehrere Becher, Bierdeckel, Zigarettenstummel, Papierschnipsel, eine Bierflasche auf dem Mäuerchen, ein Bierkarton und ein Tetrapak in der Grünrabatte dahinter. Die Freunde sind schon fast ausser Sichtweite. Der Reporter rennt hinterher, möchte von ihnen wissen:

Sorry schnell, warum habt ihr euren Abfall nicht mitgenommen?

Wir müssen auf den Bus! – Unsere Sachen haben wir mitgenommen (zeigt auf einen Plastiksack mit leeren Flaschen und weiterem Abfall in der Hand). Das andere war von Kollegen von uns, die früher gegangen sind. Das räumen wir nicht auf.

Der Abend nimmt seinen Lauf. Tragbare Lautsprecher verwandeln die Zürcher Seepromenade in eine Open-Air-Disco. Die Tafeln der Stadt, die auf Abfallcontainer hinweisen sowie darauf, dass Musikanlagen hier nicht erlaubt seien, haben einen schweren Stand: «Respekt. Bitte. Alle.» Die Botschaft verpufft wirkungslos. Stattdessen dröhnt es aus einer dieser Boomboxen: «Partyrock is in the house tonight / Everybody just have a good time!» Mitsingen, mitkreischen, weiterfeiern, mit der nächsten Dose, der nächsten Zigarette, dem nächsten Becher in der Hand.

Ein paar Schritte seeaufwärts, auf der Höhe der Falkenstrasse: Gangsta-Rap, der Geruch von Hasch liegt in der Luft. Auf einem Mäuerchen: eine einsame Whiskeyflasche. Links und rechts davon stehen und liegen benutzte Becher herum. Eine weitere Gruppe sehr junger Männer hat sie zurückgelassen, obwohl Container in der Nähe stünden. Die Partygänger schreiten nun dem Bellevue entgegen.

Entschuldigung, ich schreibe über Littering. Die Flasche und die Becher da hinten, sind die von euch?

Äh . . . ja?

Warum habt ihr die nicht entsorgt?

Warum nicht? Warum machen es andere nicht? Ich weiss auch nicht, ich bin einfach betrunken.

Und wenn du nicht betrunken wärst?

Aber am Morgen kommt doch die Putztruppe, die das einsammelt. Ich schaffe Arbeitsplätze damit. Ist so, eigentlich schon! Ich mache auch etwas für die. Normalerweise littere ich nicht. Heute habe ich es ausnahmsweise mal dort gelassen.

Würdest du das auch tagsüber machen?

Nein, würde ich nicht machen. Am Tag würde ich es nicht machen.

Die Antworten sind typisch für das Littering-Problem, mit dem Zürich seit Jahren zu kämpfen hat. Es ist dem jungen Mann unangenehm, auf seinen Abfall angesprochen zu werden. Er weiss, dass sich das nicht gehört. Er betont, dass er normalerweise nichts zurücklasse. Er möchte nicht als «Litterer» gelten. Aber was soll’s? In ein paar Stunden kommen ohnehin die Müllmänner der Stadtreinigung.

Gute Absichten, Enthemmung und Gleichgültigkeit liegen nahe beieinander. Sobald die Sonne untergegangen ist, lässt sich auf der sommerlichen Partymeile beobachten, wie soziale Normen zusammenbrechen. Die ersten Flaschen, Dosen, Plastiksäcke auf dem Boden führen bei vielen der jungen Leute zu einem Dominoeffekt: Warum den eigenen Abfall entsorgen, wenn die anderen ihr Zeug ebenfalls liegen lassen? Wozu die Mühe, da man in der Dunkelheit sowieso unerkannt bleibt?

Littering in Zürich ist ein Problem. Aber es ist kein Massenphänomen. Und es lässt sich nicht mit fehlenden Abfallbehältern erklären. Eine Ausnahme ist die Langstrasse zwischen Helvetiaplatz und den Gleisen im Kreis 4, wo an Wochenenden Hunderte von Nachtschwärmern bis in die frühen Morgenstunden vor den Bars, Klubs und 24-Stunden-Shops herumstehen und wo es für die Wischfahrzeuge der Stadtreinigung vor 6 Uhr oft kein Durchkommen gibt. Hier ist es zu eng, um Container aufzustellen, die Abfallmengen sammeln sich am Strassenrand. Doch an der Seepromenade ist das anders.

Take away and throw away – tagsüber funktioniert das gut

Das zeigt sich eine Stunde vorher an diesem Abend. Es ist noch hell, die Menschen geniessen die Zeit am Wasser. Bei der Quaibrücke spielt eine Band, Teile des umstehenden Publikums trinken Bier und Mineralwasser aus Dosen oder Flaschen. An einem Stand auf Rädern werden weitere Getränke, Snacks und Glacen verkauft; weitere Flaschen und Verpackungen werden so in Umlauf gebracht.

Auf den Treppenstufen sitzen Eltern mit zwei Buben beim Dessert. Es gibt Erdbeeren aus Kartonschachteln und Küchlein, die aus einer Plastikform herauszulösen sind. Daneben: zwei junge Frauen, die Pizza (aus einem Pizzakarton), Poulet und Pommes frites (aus einer Kartonbox) essen. Und vom Bellevue her werden weitere Pizzakartons zum See getragen, einer nach dem anderen, fast im Minutentakt. Ganz vorne an der Promenade steht ein einsamer Abfallkübel. Er ist bereits randvoll, in der schmalen Öffnung stecken eine PET-Flasche und eine zugeknöpfte Tüte mit einer weiteren Flasche, Servietten und weiteren Take-away-Verpackungen drin.

Auch hier könnte die Abfallsituation leicht ausser Kontrolle geraten. Doch die Quai-Besucher wissen, was zu tun ist: Sie entsorgen ihren Müll in einem der Stahlcontainer etwas weiter hinten. Die Behälter verfügen über eine grosszügige Öffnung im Deckel, so dass sie gleich benutzt werden können. Seit Anfang Juni stehen unten am Wasser zudem weitere Container aus Kunststoff bereit.

Entsorgung und Recycling Zürich (ERZ) will damit auf die veränderten Essgewohnheiten reagieren, die sich seit Corona akzentuiert haben: mehr draussen, mehr Take-away, mehr Pizzakartons – die kaum in die Schlitze der Haifisch-Kübel passen und diese bereits zu verstopfen drohen, obwohl im Innern der Behälter noch Platz wäre. Man hat sogar eigens einen leichten Kübelwagen aus Zug ausgeliehen, um auch den tieferen Teil des Utoquais befahren zu können, wo Fahrzeuge nicht mehr wiegen dürfen als 2 Tonnen.

«Littering? Voll dagegen»

Tagsüber funktioniert das gut. Die Bevölkerung kontrolliert sich selbst, Sauberkeit führt zu Sauberkeit. Bis auf besonders problematische Zigarettenstummel (nicht abbaubar sowie toxische Schadstoffe enthaltend) bleibt kaum etwas liegen. Zürich wird seinem Ruf problemlos gerecht, eine herausgeputzte Stadt zu sein, auch an der Seepromenade. Bis sich das Partyvolk breitmacht zu fortgerückter Stunde.

Das Partyvolk? Auch hier gilt es zu differenzieren. Der herumliegende Abfall ist längst nicht allen egal. Dafür stehen zum Beispiel zwei 18-Jährige an diesem Abend, die hinter dem Seebad Utoquai einen winzigen Papierschnipsel vom Kiesboden aufheben und an der nahen Trennstation (Abfall, PET, Alu, Papier) korrekt entsorgen: «Littering? Voll dagegen. Machen wir nie.» – «Auch nicht, wenn wir getrunken haben.» – «Haben Sie den Post (der Stadtpolizei auf Instagram) gesehen vorne am Bellevue? Huere vill Müll!» – «Es wird immer Leute geben, die ein bisschen faul sind.» – «Händ Sie ä Zigi?»

Oder eine Bernerin, die sich nach dem Gespräch mit dem Whiskeyflaschen-Mann ungefragt über die «Rücksichtslosigkeit» der Zürcher aufregt. «Wir Berner sind vernünftig – wir nehmen unser Zeug immer mit», sagt sie und demonstriert, dass das auch für die selber gedrehte Zigarette gelte: Asche und Stummel landen nicht auf dem Boden, sondern im praktischen Aschenbecher für unterwegs, den sie immer dabei hat, ist ja klar.

4,5 Tonnen Abfall rund ums Seebecken

Doch der Eindruck, der haftenbleibt, ist ein anderer. «Huere vill Müll» am See. Das erwähnte Foto der Stadtpolizei auf Instagram stammt vom 31. Mai, einem sonnigen Montagmorgen, als es am Utoquai besonders wild zugegangen sein muss und die Mitarbeiter der Stadtreinigung kaum nachkamen mit all dem Abfall.

An belebten Tagen fallen am Stadtzürcher Seebecken von Wollishofen bis Tiefenbrunnen rund 4,5 Tonnen Abfall an. Der grösste Teil davon landet laut ERZ zwar in den Kübeln und Containern. Doch bei den Abertausenden von kleinen, kleinsten und leichten Teilen braucht es nicht viel, bis die Flaniermeile am Wasser ein komplett versifftes Bild abgibt. Zumal wenn die Putzequipe wie an diesem Morgen auf den Grünflächen in der Enge ebenfalls viel zu tun hat und der Utoquai somit warten muss, bis die Spuren der letzten Nacht beseitigt werden können.

Das ist ein Ärgernis, nicht erst seit der Pandemie. Die Politik beschäftigt sich immer wieder mit dem Thema. Im Sommer 2018 wollten gleich zwei Anfragen aus dem Kantonsrat vom Regierungsrat wissen, ob er Littering für ein (wachsendes) Problem halte und was dagegen zu tun sei. Eine der Unterzeichnerinnen, Nina Fehr Düsel von der SVP, hat vor kurzem eine weitere Anfrage eingereicht mit dem Vermerk, dass Littering zugenommen habe und dass sich die Kantonsregierung nun vermehrt Gedanken «über mögliche Massnahmen zur Eindämmung» machen sollte.

Keine Littering-Patrouillen

Bei «Suuberi Seepromenade» wiederum, einer Aktion der FDP der Kreise 7 und 8 und der Stadtzürcher Jungfreisinnigen, griffen Freiwillige an einem Samstagmorgen Ende Juni kurzerhand zur Greifzange und machten sich daran, den Utoquai selber zu säubern. Die Profis der Stadtreinigung waren zwar früher vor Ort. Doch man habe immer noch mehrere Abfallsäcke Flaschen, Scherben, Zigarettenstummel und Dönerverpackungen eingesammelt, sagt Nepomuk Batzer, einer der Initianten, auf Anfrage.

Littering beeinträchtige das Sicherheitsempfinden. Es könne doch nicht sein, dass die Quartierbevölkerung den öffentlichen Raum wegen pöbelnder Jugendlicher nicht mehr zu betreten wage. «Das brennt den Leuten im Seefeld unter den Nägeln.»

Die Forderungen der Gruppe klingen ähnlich wie die SVP-Anfrage im Kantonsrat: regelmässige Polizeikontrollen und Bussen für Abfallsünder.

In der Stadt Zürich indes wird Letzteres bereits praktiziert: Wer öffentliches oder privates Eigentum verunreinigt, kann gemäss Polizeiverordnung mit einer Busse von 80 Franken belegt werden. 2019 wurden 218 solcher Bussen verhängt, im vergangenen Jahr waren es 161 – wobei Spucken und Urinieren ebenfalls als Verunreinigung gelten. Geldstrafen dürften jedoch kaum geeignet sein, um nächtlichen Abfallbergen vorzubeugen. Die Täter müssen in flagranti erwischt werden. «Littering-Patrouillen» gibt es keine, wie die Stadtpolizei mitteilt. Alkohol, Drogen, Aggressionen – die Einsatzkräfte haben andere Prioritäten.

Gemeinderat will Getränkeverkäufer zur Kasse bitten

Was also tun gegen Littering? Was ist mit den finanziellen Folgen, die der Steuerzahler zu tragen hat? Im Gemeinderat wurde im Herbst ein Postulat überwiesen, das «die verursachenden Betriebe wie Lebensmitteldetailgeschäfte, Bäckereien, Getränkeläden und so weiter» (Monika Bätschmann, gp.) am liebsten zu einer Littering-Gebühr verdonnert hätte.

Doch dann besann sich die rot-grüne Mehrheit eines weniger Schlechteren: Der Stadtrat solle lediglich prüfen, ob zum Beispiel mobile Getränke- oder Glaceverkäufer auf öffentlichem Grund (auf dem die Stadt etwas zu sagen hat) an Littering-bedingten Reinigungs- und Entsorgungskosten zu beteiligen seien. «Verursachergerecht und angemessen» soll das Ganze aber bitte schön weiterhin sein.

Man darf gespannt sein, wie der Entsorgungsvorsteher Richard Wolff (al.) oder seine Nachfolgerin darauf antworten werden. Wäre es angemessen, einen Ein-Mann-Betrieb auf städtischem Boden an der Seepromenade mit einer Gebühr zu behelligen, obwohl sich Jugendliche und junge Erwachsene – die grösste «Litterer»-Gruppe laut einer umfangreichen Schweizer Studie aus dem Jahr 2014 – abends doch vor allem in Supermärkten und an Tankstellen eindecken?

Die Verursacherfrage

Und überhaupt: Wer ist verantwortlich für Littering? Die Getränkeverkäufer? Oder jene Konsumenten, die ihre Flaschen und Becher einfach liegen lassen?

Die Stadt Bern wollte ebenfalls eine Littering-Gebühr einführen, den sogenannten Sauberkeitsrappen, der für die betroffenen Unternehmen allerdings happig ausgefallen wäre. Die Bäckerei Reinhard etwa, ein Betrieb mit sieben Filialen, hätte nach eigenen Angaben rund 50 000 Franken pro Jahr entrichten müssen, wie der Inhaber des Familienunternehmens im «Bund» vorrechnete.

Detailhändler, Gewerbe und die bürgerlichen Parteien wehrten sich gegen das Vorhaben – mit Erfolg. Statt einer für alle Seiten aufwendigen Gebühr setzen Politik und Lokalwirtschaft nun auf eine Charta mit diversen freiwilligen Massnahmen, die die Abfallmengen in der Innenstadt vermindern sollen.

Ob’s was nützt oder nicht: Die eigentlichen Verursacher – die kleine Minderheit der «Litterer» – dürften auch bei diesem gutgemeinten Ansatz ungeschoren davonkommen. Auf der Blatterwiese beim Chinagarten in Zürich steigen an diesem Freitagabend mehrere Open-Air-Partys. Tragbare Boomboxen sind out, koffergrosse Musikanlagen mit Lichteffekten sind in: Techno, Disco, Trance. Je lauter, desto jünger die Tanzenden, Rauchenden, Trinkenden. Und desto gleichgültiger dem eigenen Abfall gegenüber?

Sensibilisierungskampagnen ohne Ende

Seit Jahren gibt es Kampagnen, Aktionstage, Schulprojekte, die die Menschen dazu bewegen wollen, nicht zu «littern». Am nationalen Clean-up-Day im September räumen jeweils Zehntausende von Freiwilligen auf, was andere achtlos hinterlassen haben. Es werden Umfragen publiziert mit dem Titel: «Sensibilisierung lohnt sich» – schliesslich fühlten sich «nur noch» 46 Prozent der Befragten in drei Dutzend Schweizer Städten «eher stark» oder «stark» gestört von Littering (2019), rund 30 Prozent weniger als vier Jahre zuvor.

Es werden Wirksamkeitsanalysen zu diesen Sensibilisierungskampagnen durchgeführt – mit dem erhellenden Resultat, dass witzige Inhalte eher ankommen als autoritäre Slogans. Bei Gesprächen, die am helllichten Tag stattfinden – und einen gesellschaftlichen Konsens bedienen. Wer würde sich auf offener Strasse schon als «Litterer» zu erkennen geben?

Hier werden Lösungen für Probleme gesucht, die es so nicht gibt. Und für das Kernproblem des nächtlichen Litterings auf Partymeilen gibt es offenbar keine befriedigende Lösung.

«Nz, nz, nz!» Man kann tagsüber sensibilisiert werden und dann, wenn die Stimmung an der Techno-Party auf der Blatterwiese richtig gut ist, die eigenen Grundsätze über Bord werfen oder sie einfach vergessen. Die Freunde anstupsen, man möge den Dance-Floor doch so verlassen, wie man ihn vorgefunden habe, und den Abfall in einem der Container verschwinden lassen, die auch hier an den Gehwegen bereitstehen? Möglich, aber schwierig, man könnte als Spassbremse gelten. Eine fremde Gruppe darauf hinweisen? Nicht zu empfehlen. Man weiss nie, wie alkoholisierte Jugendliche reagieren. Das sagen selbst Sensibilisierungsprofis, die vor allem tagsüber unterwegs sind.

Und so sieht die Blatterwiese am nächsten Morgen stellenweise recht mitgenommen aus. PET-Flaschen, Glasflaschen, Becher. Ein Wegwerfgrill, ein lädierter Campingstuhl, eine Schuhschachtel. Zigarettenstummel und Bierdeckel, die schwer zu sehen sind im Gras. Die einen haben ihr Zeug immerhin vor den nächsten (überfüllten) Kübel gestellt, die anderen nicht.

«Asoziales Pack!»

Es sei eine eher ruhige Nacht gewesen, sagen die Mitarbeiter der Stadtreinigung, die ab 4 Uhr die komplette Seepromenade bereitmachen für den Tag, vom Bellevue bis zum Tiefenbrunnen. Man möchte wenigstens das Gröbste bereinigt haben, bevor die ersten Jogger unterwegs sind. Doch die Nutzungskonflikte nehmen zu.

Um acht kommt eine Hundehaltergruppe aus dem Seefeld auf der grossen Wiese zusammen. Die Meinungen sind gemacht. «Asoziales Pack!» – Diese «wohlstandsverwahrlosten Kids», die hier Scherben herumliegen liessen, «die sollte man mit einem Putzeinsatz bestrafen!». – Der Stadt gehe es einzig darum, den Jungen «Freiräume» zu geben!

Daneben geht ein ERZ-Mitarbeiter seelenruhig seiner Arbeit nach. Zuerst mit einem Rechen, dann mit Abfallsack und Greifzange. Allmählich sieht die Blatterwiese wieder wie eine Wiese aus. Bis zur nächsten Party.

Robin Schwarzenbach, «Neue Zürcher Zeitung» (11.08.2021)

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