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Die BMW Group bezieht nachhaltigere Aluminiumprodukte für den neuen BMW iX3 (Foto) und die BMW 5er-Reihe von Novelis, dem Marktführer aus Sierre. Foto: BMW Group

Produktion & Konsum Partner Inhalt: BMW

Ein Stück Schweiz in jedem Fahrzeug

Vom unternehmenseigenen Trainingscenter in Zofingen bis zum Bezug innovativer Aluminiumlösungen vom Industriepartner Novelis in Sierre: Die BMW Group Switzerland leistet lokal wie auch global einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung.

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Ein Stück Schweiz in jedem Fahrzeug

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Wer die BMW Group Switzerland lediglich für einen Sales-Ableger des Münchner Autokonzerns hält, liegt falsch. «Wir sind ein Schweizer Unternehmen mit lokaler Wertschöpfung – und das seit mehr als fünf Jahrzehnten», betont Sergio Solero. Dass der President & CEO der BMW (Schweiz) AG dies ausgerechnet in Zofingen hervorhebt, ist kein Zufall: Auf einem weitläufigen Industrieareal vor den Toren der Stadt befindet sich das Training Center der BMW Group Switzerland. Hier wird die Zukunft der Mobilität nicht nur gedacht, sondern tagtäglich eingeübt. Das Center ist weniger ein Showroom als eine Werkstatt des Wissens.

Über rund 2200 Quadratmeter erstreckt sich die moderne Trainingslandschaft: smarte Schulungsräume, klar strukturiert, mit hochwertiger Ausstattung – ganz im BMW-Stil. In den Kursräumen lassen sich Serviceberater, Sales- Mitarbeitende und Techniker aus der ganzen Schweiz weiterbilden. Gleich nebenan wird in mehreren Werkstattzonen auch ganz praktisch an den Fahrzeugen von morgen geschult. Auf dem Lehrplan stehen Elektroantriebe, Hochvolttechnik und Diagnosesysteme. Im Aussenbereich bestimmen Ladeinfrastruktur und Trainingsfahrzeuge das Bild. Photovoltaik auf dem Dach und Schnellladestationen auf dem Parkdeck machen das Training Center zu einem Vorzeigeprojekt für E-Mobilität.

Ganz bewusst hat die Firmenleitung hierher zum diesjährigen «BMW Swiss Local Day» eingeladen. «Wir verstehen uns als Teil der Schweiz – auch über die Mobilität hinaus», betont CEO Solero. «Deshalb investieren wir kontinuierlich in Ausbildung, Infrastruktur und in die Zukunft unserer Mitarbeitenden sowie jener in unseren Handelsbetrieben.» Das Training Center im Kanton Aargau spielt dabei eine Schlüsselrolle, mit mehr als 6100 Schulungstagen pro Jahr.

«Seit unserem Markteintritt als Tochtergesellschaft im Jahr 1975 hat sich vieles verändert. Unsere Haltung jedoch nicht: Die Schweiz ist für uns weit mehr als ein Absatzmarkt.» Der Firmenchef verweist zum Beispiel auf die Entwicklung des ersten Allradantriebs bei BMW. Dieser sei massgeblich durch die Nachfrage aus der Schweiz angestossen worden. «BMW ohne xDrive ist heute undenkbar.»

Jobs und Innovationen

Wie stark die BMW Group in der Schweiz verankert ist, zeigt sich besonders beim Thema Arbeitsplätze. Innerhalb von 50 Jahren ist das Firmenteam von rund 50 auf mehr als 400 Mitarbeitende angewachsen. Rechnet man noch das breite Händler- und Servicenetz hinzu, ist die Dimension nochmals deutlich grösser: An den inzwischen 68 BMW-, 38 Miniund 21 Motorrad-Standorten sind heute rund 3300 weitere Mitarbeitende tätig.

Parallel dazu ist die Zahl der verkauften Fahrzeuge von rund 4000 in den Anfangsjahren auf inzwischen etwa 24 000 pro Jahr gestiegen. Hinzu kommen etwa 3000 Motorräder. Summa summarum ist heute mehr als jedes zehnte neu immatrikulierte Fahrzeug in der Schweiz ein Modell der BMW Group. Worauf man am Firmensitz in Dielsdorf (ZH) nicht minder stolz ist: Auch im sehr schwierigen Jahr 2025 hat das Unternehmen seine Position als führender Fahrzeughersteller im Premium- Segment behaupten können.

Die Schweiz ist für die BMW Group zugleich ein Innovationsstandort. Gemeinsam mit rund 30 Partnerfirmen und elf Startups entstehen hierzulande Ingenieurleistungen, die weltweit im Konzern Anwendung finden. Ein Beispiel ist Embotech: Das Unternehmen aus Zürich entwickelt softwarebasierte, autonome Fahrlösungen für industrielle Logistikumgebungen – eine Technologie, die bereits in mehreren BMW-Fabriken eingesetzt wird.

Ebenso innovativ ist der Zürcher Gaming- Anbieter AirConsole, mit dem BMW immer mehr Spielerlebnisse ins Fahrzeug-Cockpit bringt. Hinzu kommen Partnerschaften mit Schweizer Hochschulen und Forschungsprojekten. Oder Firmen wie Bcomp, einem Cleantech- Unternehmen aus Fribourg, das mit seinen nachhaltigen Leichtbaulösungen international führend ist. Für Aufsehen sorgt aktuell auch ein Pilotprojekt mit humanoiden Robotern, welche von Hexagon Robotics mit Sitz in Zürich entwickelt wurden und ab diesem Sommer in der Fahrzeugfertigung des BMW-Werks Leipzig ihre Arbeit im Rahmen eines Testversuchs aufnehmen werden.

Angesichts solcher Kooperationen ist es keineswegs übertrieben, wenn Firmenchef Solero heraushebt: «Die Schweiz inspiriert uns. Die Schweiz entwickelt mit uns. Und die Schweiz gestaltet die Zukunft der Mobilität bei der BMW Group aktiv mit.» Ein grosser Teil dieser Zukunft wird zweifellos elektrisch sein. Und die BMW Group gehört zu den führenden Herstellern, die diese Entwicklung seit Jahren gezielt vorantreiben – mit einem immer breiteren Produktportfolio, aber auch mit Initiativen zum Ausbau der Ladeinfrastruktur. Das geschieht zum Beispiel im Rahmen eines Joint Ventures mit Ionity, einer vom BMW-Konzern mitgegründeten Gesellschaft, die ein stetig wachsendes Netz von Ladestationen für Elektroautos entlang europäischer Autobahnen betreibt. «Zusammen haben wir schon 900 HPC/Fast-Charging-Stationen in Europa aufgebaut, bald 20 davon in der Schweiz», berichtet Sergio Solero.

Mit der «Neuen Klasse» von BMW und ihrem ersten vollelektrischen Serienmodell iX3 beginnt nun der nächste Technologiesprung. Auch in der Schweiz laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Zugleich verfolgt die BMW Group einen technologieoffenen Ansatz. Im Vordergrund steht das Ziel, die Dekarbonisierung des Verkehrssektors mit allen verfügbaren Technologien weiter voranzutreiben. «Am Ende geht es um jede Tonne CO₂, die wir vermeiden», erklärt Solero.

Sergio Solero
Sergio Solero

«Wir verstehen uns als Teil der Schweiz – auch über die Mobilität hinaus.»

Sergio Solero

President & CEO BMW (Schweiz) AG

Lieferkette als Hebel

Im Zuge ihrer ambitionierten Nachhaltigkeitsstrategie will die BMW Group ihre CO₂e-Emissionen bis 2030 im Vergleich zu 2019 um mindestens 40 Millionen Tonnen reduzieren und bis spätestens 2050 Netto-Null erreichen – ganz im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens. Neben der Nutzungsphase der Fahrzeuge stellt insbesondere die Lieferkette einen entscheidenden Hebel für die Verminderung der Emissionen dar.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Zusammenarbeit mit Novelis aus Sierre im Kanton Wallis, dem zweiten Schauplatz des diesjährigen «BMW Swiss Local Day». In einem riesigen Werk am Ufer der Rhone verarbeitet das Unternehmen als grösster Anbieter von Aluminiumlösungen in der Schweiz jährlich mehr als 200 000 Tonnen des Leichtmetalls. Dank seines ebenfalls am Standort Sierre ansässigen europäischen Forschungs- und Innovationszentrums steht Novelis für modernste Recyclingprozesse, hohe Rezyklatanteile und CO₂-optimiertes Aluminium.

Die Produkte des Marktführers kommen heute in rund 315 Fahrzeugmodellen weltweit zum Einsatz, darunter auch im neuen BMW iX3 und in der BMW 5er- Reihe. Der besondere Clou an den Alu- Blechen: Die Leichtbauweise reduziert einerseits den Energieverbrauch der Fahrzeuge, andererseits senkt das Recyclingmaterial die Emissionen bereits in der Herstellung. «Das von uns produzierte Aluminium für die Fronthaube des BMW iX3 besteht zu rund 50 Prozent aus Sekundärmaterial», erläutert Marcel Häfliger, Director Sales & Marketing Automotive Europe bei Novelis. «Und der Strom, der für die Produktion des verbleibenden Primäraluminiums verbraucht wird, stammt ausschliesslich aus erneuerbaren Quellen.» Ab 2027 soll der Einsatz von Aluminium mit einem Recyclinganteil von sogar rund 75 Prozent auf die Aussenhaut der Türen der BMW 5er-Reihe ausgeweitet werden. Die BMW Group gehört damit zu den ersten Automobilherstellern weltweit, die diese innovative Legierung in der Serienproduktion anwenden werden. Und noch mehr könnte künftig möglich sein. «Grundsätzlich bietet eine Materialzusammensetzung aus 100 Prozent Sekundäraluminium und dem Einsatz von EU-Strommix ein Dekarbonisierungspotenzial von etwa 85 Prozent im Vergleich zu Primäraluminium», erklärt Marcel Häfliger. Das wäre ein gewaltiger Fortschritt.

Die Suche nach zukunftsweisenden Lösungen erfordert einen beträchtlichen Aufwand. Wie Häfliger berichtet, ist zum Beispiel die «High Recycling Content»- Aluminiumlegierung für die Vordertüren der BMW 5er-Reihe nach mehr als vier jähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit entstanden. Für Sergio Solero macht die Zusammenarbeit mit Novelis deutlich, wie konkret Schweizer Knowhow zur Dekarbonisierung von Fahrzeugen beiträgt – und zugleich Emissionen im globalen Produktionsnetzwerk der BMW Group senken hilft.

Deklaration: Dieser Inhalt wurde vom Sustainable Switzerland Editorial Team im Auftrag von BMW (Schweiz) AG erstellt.

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